





Es handelt sich hier um die alte Hubbrücke in Magdeburg.
Anders als bei geschlossenen Gebäuden greift hier eine Raster, wie z.B. beim jüdischen Museum angewendet, nicht.
Eine Brücke beinhaltet so viele kleine und große Details, dass ich hier die einzelnen
architektonischen Elemente in ihren Einzelproportionen nach Spannungs-
Daraus ist eine Art Brückensymphonie in 5 Sätzen entstanden, geschrieben für Streicher,
Sopran -
Der erste Teil erfasst die Grundproportionen der drei Brückenteile:
Stützen, Windrispen und die Fenster der Brückenköpfe.
Der zweite Teil beginnt mit Details:
Knotenpunkten, Dreiecken, usw. Es erklingen aber auch Diagonale, Stützen, Windrispen und die oberen Brückenköpfe sowie der Besichtigungssteg.
Der dritte Teil besteht aus vorderem und hinterem Brückenkopf und deren Fenstern und Treppen.
Der vierte Teil macht die Einbauten zum Thema:
die Segel und die Bar.
Der fünfte Teil besteht aus allen Hauptelementen der Brücke:
Boden, Stützen, Brückenbogen und auch der Höhenversprung zwischen den einzelnen Brückenteilen werden hier zum Thema.
Durch die fast durchgehende Instrumentierung der einzelnen Brückenelemente werden die einzelnen Themen wie Stützen, Windrispen usw. klanglich nachvollziehbar und in den einzelnen Teilen wieder erkennbar.
Die rhythmischen Verschiebungen verweisen auf die durch Witterungsverhältnisse angerostete und dadurch uneben gewordene Oberfläche der Brückenelemente.
Uraufgeführt wurde die “Brückensymphonie" am 27.08.2005 auf der alten Hubbrücke in Magdeburg.
brückensymphonie